Victory Motorcycles

 

Victory Motorcycles wurde 1997 als Tochtergesellschaft der Polaris Industries gegründet. Die Motorräder waren im Stil von Harley-Davidson mit V2-Motoren als Tourer, Chopper und Cruiser ausgelegt.

Anfang September 2009 gab die Polaris Germany GmbH in einem Newsletter 12 Händler für Deutschland bekannt. Danach wuchs das Händlernetz auf 30 an. Ab Oktober 2009 wurden fünf Modelle über die Zentrale von Polaris in Griesheim nach Europa exportiert, ab Februar 2012 waren alle Victory-Modelle auch in der Schweiz erhältlich.

Das Unternehmen erwarb auch die Markenrechte von Indian. Es entwickelt, baut und vertreibt Motorräder, die sich an den Mythos der Marke Indian anlehnen und frühere Indian-Modelle (Scout, Chief, Chieftain) in der Optik teils stark zitieren.

Im Januar 2017 gab Polaris das Ende der Produktion und die Abwicklung der Marke Victory bekannt. Victory hatte von 2011 bis 2015 Verluste eingebracht, ohne Aussicht auf Besserung. Der Konzern konzentriert sich im traditionsbewussten Cruiser-Motorrad-Segment seitdem auf die Marke Indian Motorcycle.

(Quelle: Wikipedia)

RHÖN RIDERS est.2016

 

Die RHÖN RIDERS wurden 2016 vom Indian- und Victory-Händler Rhönmotor e.K. Axel Wieden gegründet. Eine Riders Group innerhalb der Indian Motorcycle Riders Group IMRG ist immer an einem offiziellen Indian-Händler gebunden.

Der Sitz von Indian Motorcylce Händler Rhönmotor e.K.  in Flieden an der A66 – unserer „Route 66“, und somit quasi mitten in Deutschland gelegen –  in Verbindung mit dem hervorragenden Ruf, den Axel Wieden’s Firma Rhönmotor unter seinen zufriedenen Kunden genießt, haben dafür gesorgt, dass sich die RHÖN RIDERS aus Bikern aus dem gesamten Bundesgebiet zusammensetzt.

Unsere RHÖN RIDERS fahren auf Motorrädern der Marken Indian und Victory, und egal ob Tourer, Bagger, Cruiser oder Bobber, uns verbindet eine Leidenschaft – das Motorradfahren.

Pfingsttour 2017

Indian Motorcycle History

Die älteste amerikanische Motorradmarke

Indian ist die älteste amerikanische Motorradmarke! Gegründet wurde das legendäre Unternehmen 1901 in Springfield (Massachusetts) von George M. Hendee und Carl Oscar Hedström, zwei genialen und ideenreichen Pionieren ­und damit 2 Jahre vor Harley Davidson. Zunächst hieß die Firma Hendee Manufacturing Company, wurde aber 1923 in The Indian Motocycle (ohne Œr¹ !) Company umbenannt.

Unsere beiden genialen Ingenieure entwerfen 1906 den ersten V-Zweizylinder der amerikanischen Geschichte und engagieren sich mit dem 633 cm3-Motor im Rennsport. George Holden und Luis J. Mueller schaffen es in 31 Tagen von San Franzisco nach New York zu gelangen, und das ohne das geringste mechanische Problem. Damit unterbieten sie den damaligen Rekord um 18 Tage!

1911 belegt Indian die ersten 3 Plätze der berühmten Tourist Trophy, und Indian ist inzwischen der größte Motorradhersteller der Welt.

Indian hat den Einschleifenrahmen (loop frame) mit aufgesetztem Benzintank salonfähig gemacht, den Gasgriff, den Scheinwerfer, den elektrischen Anlasser, den Schwingarm mit Blattfederung, abgedichtete GetriebegehäuseŠ und natürlich die Vierventil-Technik.

Der Rennsport hat dazu beigetragen, dass der Markenname Indian zur Legende wurde, vor allem durch zahlreiche Rekordfahrten wie San-Francisco / New York in 20 Tagen (1911) und den Geschwindigkeitsrekord mit 190 km/h von 1918.

Indian hat 1920 seine Produktion auf 40 000 Motorräder ausgeweitet.

1937 gewinnt Ed Kretz die ersten 200 Meilen von Daytona trotz zweier Stürze, und unterstreicht damit, was inzwischen jeder weiß: Indianfahrer sind aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Indian zunächst Schwierigkeiten, wieder auf dem Markt Fuß zu fassen. Die Chief, wird 1951 nach einem Jahr Abwesenheit wieder eingeführt. Trotze ihres kraftvollen 1300 cm3 Motors bleiben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück, und Indian stoppt die Produktion im Jahre 1953.

1967 erreicht der 68jährige Burt Monroe mit seiner Indian Scout 295 km/h auf dem berühmten Salzsee von Bonneville. Ein Rekord, der erst vor zwei Jahren um einen winzigen Kilometer überboten wurde.

Indian stellte 1953 schließlich die Produktion ein.

Verschiedene Initiativen, die Marke wieder zu beleben, blieben erfolglos, bis Polaris Industries 2011 die Marke erwarb.

Sofort ging es steil bergauf, denn in geringster Zeit schuf Indian rund um den unglaublichen V-Zweizylinder Thunderstroke 111 (1820cm2) eine komplette Produktpalette: Chief Classic, Chief, Vintage, Chieftain, Roadmaster, Darkhorse und jetzt auch Springfield.

Auch die berühmte Scout wurde 2014 wiedergeboren, jetzt mit modernem, wassergekühlten Zweizylinder-Motor.

Von nun an sind Sie es, die mit uns diese unglaubliche Geschichte fortschreiben !

(Quelle: imrgmember.eu – Website)

Links

 

IMRG Europe

Indian Motorcycle Riders Group Europe

Rhönmotor Axel Wieden e.K.
Indian Motorcycle Germany
Victory Motorcycles
Rhönmotor Axel Wieden e.K.